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USA, die letzte..

geschafft! Ha, wer hätte das gedacht..

Tag 8, Samstag:
Frühstück: Obstsalat, Brot..
Zwischendurchessen: Pekancakes, Kürbisbrot
Mittag: Brot mit Peanutbutter. Am Anfang wie am Ende
Abend: im Flugzeug „Chicken or Pasta“

Tja, und dann war auch schon der Abreisetag angebrochen. Nach dem letzten, ausführlichen Frühstück, machten wir uns nach und nach daran zu packen, aufzuräumen, um das Haus dann wieder so zu verlassen, wie es ursprünglich mal war, als wir es ne gute Woche vorher überfallen hatten… noch einmal waren wir alle im Internet, am Fernseher, auf der Couch im Wohnzimmer, bei den Pferden, bei den Katzen, bei Carmel..
Und Pumpkins carven. Zu deutsch: Kürbisse schneiden.

Immerhin war es der 31.10. – Halloween. Der Grund, warum Annika, Lina und Jim uns nicht zum Flughafen bringen konnten. Unsere Abflugzeit überschnitt sich genau mit „Trick or Treat“ – „Süßes oder Saures“ für Lina. Dementsprechend mussten wir uns noch einen Mietwagen organisieren, um ohne Hilfe zurück zum Flughafen zu kommen. Annika und Olli fuhren also ein letztes Mal los nach Hagerstown, der nächstgelegenen Mietwagenstation, die auch am Wochenende geöffnet hatte, während Jim, Lina, Mama und Silke sich daran machten und eine ganze Kürbisfamilie bastelten.

Sobald Annika und Olli mit den Autos zurück waren, ging es noch mal mit allen spazieren durch den Caledonia Park. Anders als drei Tage zuvor entschieden wir uns dieses Mal für den „Easiest“-Weg, den Einfachsten. Das war wirklich ein schöner, entspannender Spaziergang, der das lange Sitzen später im Flugzeug gleich gar nicht mehr so schlimm scheinen ließ.

Auf dem Rückweg saß ich dann das erste Mal in dem Mietwagen mit dem wir noch bis Dulles fahren mussten. Der Wagen mochte mich nicht! Erst klemmte er mir den Finger in der Rückenlehne ein, so dass er noch im Flugzeug ab und an mal blutete und dann knallte mir die Tür beim Aussteigen noch gegen die Schienbeine. Unverschämtes Auto!

Als ich dann bei Annika meinen Finger ausspülen wollte, wurde mir noch mal schmerzlich klar, dass das Wasser in den USA anders ist, als das in Deutschland: gechlort. Aua, das zog ganz schön!

Es war allerdings mittlerweile schon fast 15 Uhr, so dass wir kaum noch Zeit hatten, uns noch mal hinzusetzen. Ich schmierte mir auf die Schnelle noch ein Peanutbutter-Brot, ging aufs Klo, verabschiedete mich von Annika, Lina und Jim und schon saßen wieder alle im Auto und ab gings auf die Straße zurück. Zurück zum Flughafen, zurück nach Deutschland. Mit den Koffern, die dieses Mal hoffentlich auch mit uns ankommen sollten.

Am Flughafen hatten wir dann doch noch ein bisschen Zeit, die wir uns damit vertrieben, etwas zu essen zu suchen. Und da die Cinnamon Rolls von Olli und Silke ja noch bei Annika im Kühlschrank lagen, gabs dann auf dem Flughafen noch mal genau die: Cinnamon Rolls.

Die Eincheckprozedur ging dann ohne Probleme, obwohl natürlich alle die Schuhe ausziehen mussten, Olli seinen Rucksack kontrollieren lassen musste, Mama den Weg von einem relativ mürrischen Mitarbeiter kaum gezeigt bekam.. aber wir saßen trotzdem alle pünktlich um 19.30 Uhr im Flugzeug, um den Nachtflug nach Hause zu genießen.

Anders als auf dem Hinflug hatten wir jetzt sogar eigene Monitore an den Plätzen, so dass jeder seinen eigenen Film gucken konnte und wir nicht alle „Ice Age III“ gucken „mussten“. Nachdem ich Silke und Mama ungefähr erklärt hatte, wie die Bedienung dieser Monitore denn funktionieren würde – ich war ja so erfahren mit diesen Monitoren und sah sie auch zum ersten Mal – suchte ich mir nicht Harry Potter 1-6 aus, sondern entschied mich für „Disneys Oben“. Ein Film, der irgendwie zum Fliegen passt, aber auch ganz schön traurig ist. Vor allem auf so einem Rückflug aus dem Urlaub, weg von den Verwandten, auf nach Hause..

Nach dem Film und nach dem Essen hab ich dann versucht ne Runde zu schlafen, doch kaum war ich halbwegs eingeschlafen, kamen die schon vorher angekündigten Turbulenzen und ich war wieder wach. Später hab ich wohl doch noch mal ein, zwei Stunden zumindest gedöst.. aber wirklich schlafen konnte ich dann doch nicht, so dass ich bei der Landung (mit Koffern!) um 11 Uhr Ortszeit in Hamburg – nachdem der Zwischenstop in Amsterdam dieses Mal wesentlich entspannter ablief – doch schon seit 22 Stunden wach war.

Und am Sonntag dann immerhin noch bis 20 Uhr durchgehalten habe, bis mir die Augen dann nach 31 Stunden fast ununterbrochenem Wachsein vor Erschöpfung zufielen.
2.1.10 14:05
 


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