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(K)ein neuer Blogeintrag..

..weils sich die Silke mal wieder so sehr gewünscht hat..
12.12.08 17:57


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Urlaub.. oder so was in der Art

Fangen wir doch mal am Montag an. Mein erster Urlaubstag nach einem arbeitsreichen Wochenende hat dann erst mal ganz normal begonnen: Das Inga-Kind hat ausgeschlafen. Wobei.. irgendwann zwischen zehn und elf hab ich angefangen zu lesen. Und das dann bis halb eins. Dümpelvormittag. Danach war dann der normale Haushalt dran. Waschen, putzen.. Der übliche Trott – nur unterbrochen durch Steffis Anruf, wann wir uns denn Abends zum Maybebop-Weihnachtskonzert treffen.

Wir besaßen leider nur eine Eintrittskarte für zwei Personen und sind deswegen relativ früh (ne Viertelstunde vor Einlass) vor der Orangerie gewesen. Die zweite Eintrittskarte kam dann allerdings erst um fünf vor acht geflogen. Bzw ich hab sie Steffi besorgt (ja, ich bin toll und höre manchmal anderen Leuten zu, wenn sie darüber reden, dass sie noch eine Karte übrig haben..).

Meine eigene Karte hatte allerdings Krichy noch – und die saß im Stau fest. Toll. Also hab ich an dem Tag fast anderthalb Stunden in der Kälte gewartet, obwohl eigentlich ne Viertelstunde gereicht hätte. Danke, Steffi ;-)

Das Konzert war allerdings schön. So ein reines Weihnachtskonzert hat ja auch mal was. Obwohl für mich fast noch ein, zwei wirklich ganz traditionelle Lieder hätten sein können. In traditionellem Arrangement. So ganz „Oh come all ye faithful“-mäßig. Das hat gefehlt. Die Arrangements von Maybebop zu den traditionellen Weihnachtsliedern sind zwar auch schön.. aber ungewohnt. Und um richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen brauch ich halt auch die traditionellen Lieder in traditionellem Arrangement.
Die selbstgeschriebenen Weihnachtslieder finde ich alle schön. Teilweise seeehr lustig (Gummibaum..), teilweise sehr makaber (Das Ritual..), aber man kann sie sich doch alle ganz gut anhören. Vielleicht auch ein Grund, warum ich mich zur CD hab überzeugen lassen.
Und immerhin gab’s auch ein paar Assoziationen. Warum schreiben sie auch ein Lied, in dem gesungen wird, dass man Jörg Kachelmann nach dem Wetter fragen soll? Die Assoziation versteht wahrscheinlich keiner, aber die war ganz fies. Es fehlte nur noch ein „in der Schweiz“..
Dann den Weihnachtsreggae. Ich hab wirklich auf das „Daudegedegedege“ gewartet. Schlimm, so was..
Zum Schluss dann ein wirklich schönes „Stille Nacht“ mit wirklich schönem Arrangement und einem wirklich schön einsetzendem Chor namens „Publikum“.

Der Afterglow war irgendwie witzig. Ich hab noch eine Kollegin getroffen, die mich, glaube ich, mittlerweile voll in den MBB-Fanclub mit einrechnet, dabei bin ich doch ganz brav. Okay, ich war noch anwesend, als nur noch der FC da war, aber das lag nun mal auch daran, dass wir auf Krichy warten mussten
Bei der Verabschiedung hat sich der Techniker dann auch ganz brav von mir verabschiedet. Mit den gleichen Worten wie bei den anderen: „Sehen wir uns noch? Paderborn? Minden?“
„Öh.. nö..“ da hatte ich bessere bzw andere Sachen zu tun..
„Na dann frohe Weihnachten, guten Rutsch!“ Danke..


Dienstag war ich zum Plätzchen backen verabredet. Ne Kollegin und ich haben uns fünf Stunden lang mit den verschiedensten Arten von Mürbeteigplätzchen beschäftigt und diese zum Großteil dann sogar noch verziert.
Ab sechs hat Steffi dann wieder genervt (*hust* naja, nachgefragt triffts wohl eher ;-) ) , dass wir uns doch bitte schön früh vorm nächsten Konzert treffen müssen, weil wir ja dieses Mal beide keine Karten hatten. Wir waren also um kurz vor sieben an der Kirche, in der an dem Abend das Weihnachtskonzert von „Fünf vor der Ehe“ stattfinden sollte. Um die Uhrzeit wars aber quasi komplett leer. Noch nicht mal die drei Fanclub-Angehörigen, mit denen wir uns dort treffen wollten waren da. Aber wir waren pünktlich und haben dann sogar noch Karten bekommen – was bei den anwesenden 25 Leuten auch nicht wirklich schwer war..

Auch das Konzert war schön. Und insgesamt fast noch etwas weihnachtlicher als bei Maybebop. Immerhin war es in einer Kirche und die Beleuchtung war dadurch einfach schon so weihnachtlich. Durch die wenigen anwesenden Menschen im Publikum wurde das Ganze dann noch schön weihnachtlich-familiär.. eigentlich die perfekten Voraussetzungen für ein schönes Konzert.
„Fünf vor der Ehe“ haben auch noch eher die „normalen“ Weihnachtslieder gesungen – obwohl auch hier nicht wirklich traditionelle Arrangements dabei waren. Aber allein ein normal gecovertes „Last Christmas“ kann an der richtigen Stelle auch weihnachtlich sein. Trotz Assoziationen vom Vortag..
Im Verlauf des Konzertes wurde es vor allem immer netter. Die fünf auf der Bühne wurden alberner, das Publikum lockerer.. es war dann irgendwann einfach eine wirklich schön gelöste Stimmung. Da kam die eine oder andere Assoziation vom Vortag gerade recht. Zumindest für uns drei, die auch bei Maybebop waren. Und mal wieder einen Bass zu erleben, der fertig gemacht wird, ist auch nett..
Irgendwann hats dem Bass dann allerdings gereicht und er hat sich einfach mal verweigert und in einem Lied am Anfang nicht mitgesungen. Als die anderen ihn dann angebettelt haben, dass er wieder mitsingt, meinte er nur: „Ja, ist schei*e ohne Bass, ne?“
Fies wurden die Assoziationen erst beim letzten Lied. Schon die Ansage hat sich zu sehr mit der Ansage von Maybebop geähnelt. Wir konnten uns nicht wirklich zurückhalten und haben doch etwas lauter gelacht. Die Reaktion von der Bühne war dann auch etwas unverständlich: „Hammer, ne?“. Was ist auch schon lustig daran, wenn jemand ansagt, dass sie jetzt „Stille Nacht“ singen und das Publikum irgendwann einsetzen darf..

Nach dem Konzert sind wir dann noch mit den Fanclubmädels und drei von den Jungs etwas essen gegangen. Das war echt nett. Vor allem, weil es echt auch noch mal einen Einblick in die „Denkweise“ von A Cappella Sängern gegeben hat. Wir haben uns echt nett unterhalten. Ich hab auch meine Meinung als „Ersthörer“ loswerden können. Und wir sind sogar danach noch zur U-Bahn gebracht worden. Wer kann das schon behaupten


Wie ich den Mittwoch so ganz ohne Konzert überstanden habe, weiß ich bis heute nicht. Aber irgendwann muss ne Pause ja auch sein. Die Pause hab ich dann aber auch gut genutzt und als erstes Mal die getrockneten, verzierten Kekse abgeholt. Also die Kekse sind nicht getrocknet, sondern die Schokolade/der Zuckerguss da drauf. Wenns die Kekse gewesen wären, das wäre doof. Danach hab ich dann alle (!) Weihnachtsgeschenke gekauft, die ich kaufen konnte und ab nach Hause, um zu packen..


Am Donnerstag gings dann ab zu Silke. Mal wieder. Dieses Mal allerdings mit großem Gepäck. Ziemlich nervig so zu reisen. Und das kann ich gerade nur wieder bestätigen, denn immerhin sitze ich im Zug nach Hause. Wie immer, wenn ich lange Berichte schreibe. Ansonsten komm ich ja zu nix

Sobald wir angekommen waren, sind wir eigentlich direkt wieder los in Richtung Lindlar. Der erste Misereor-Einsatz nach der großen Schulung. Silke war toll und hat ihre Künste direkt einsetzen können. Meine Chancen waren damit vorbei, denn die Quotenfrau war ja dann bedient..

Auch das Konzert war wirklich schön. Eigentlich die perfekte Mischung. Familiär, etwas albern und sogar ein traditionelles Weihnachtslied. Was will man mehr?
Wir haben uns während des Konzertes auf den Balkon gestellt, von wo aus man wirklich einen guten Blick auf die Bühne hatte. Und Platz zum mitmachen, rumalbern.. wie auch immer.
Immerhin war es ja das vorletzte offizielle Konzert mit Clemens. Das letzte offizielle normale Konzert mit Clemens. Oder so.. nicht, dass wir in der Stimmung gewesen wären, aber die Jungs vielleicht ein klitzekleines Bisschen.
Bei „Wir hatten eine gute Zeit“ ging das zumindest in die Richtung. Eddis Ansage wurde etwas.. sehr hochgestochen: „Das Schicksal hat uns jetzt auch ereilt..“.
Einer von den anderen muss dazu irgendwas gesagt haben, denn Eddi lachte los und meinte nur: „genau, wir müssen dann jetzt weg..“. Schon nett.
Der Anfang von „Sonnenschein“ ist ziemlich schief gegangen. Ferenc Mikro war noch aus, wodurch Dän irgendwie seinen Einsatz verpasst hat und die anderen drei waren sich nicht so ganz einig, in welcher Tonart sie denn jetzt singen sollen.. Dän hatte das Lied eigentlich schon abgebrochen und wollte noch mal anfangen, aber die anderen vier haben das knallhart durchgezogen. Und sie haben es sogar geschafft sich zu treffen!
Bei „Quäl dich fit“ haben Silke und ich dann unsere Mittanzkünste bewiesen. Aber musste genau in dem einen Moment die eine Frau vom Roten Kreuz reinkommen? Das hat gestört
Immerhin haben wir jetzt die Bestätigung, dass wirs noch können. Auch gut.

Der Afterglow war dann auch wirklich schön. Klein, aber lang. Irgendwann, als wir dann den Misereorstand abgebaut hatten, hat Silke sich dann auch in die Menge gestürzt, während ich etwas außerhalb gewartet habe. Hat uns beiden aber nicht geschadet. Eddi hat mich beim Gehen entdeckt und mir ein strahlendes „Hallo!“ entgegen gerufen. Und direkt dahinter dann ein „Tschüss“, weil eigentlich wollte er ja gehen..
Und wir hatten Zeit und auch die Ruhe uns von Clemens zu verabschieden. Er war uns sehr dankbar, dass wir das dort schon gemacht haben und ihm versprochen haben in Essen nicht noch mal zu kommen.
Auch wenns dann gestern gar nicht so schlimm war, wie ichs gedacht hätte: ich konnte seine Angst vor dem Afterglow doch irgendwie ziemlich gut nachvollziehen.


Langsam aber sicher hat sich mein Schlafdefizit aufgebaut, was ich bis heute mit mir rumtrage. Freitag war zwar kein Konzert (Oh nein, schon das zweite Mal innerhalb einer Woche, wie hab ich das bloß ausgehalten ), aber dafür haben wir uns abends alle im Engelbät getroffen. „Alle“ sind in dem Fall Silke, Annette, Franziska, Ursel, Britta, Nicky und ich. Wirklich bemerkenswert an der Sache war, dass wir quasi direkt als wir kamen einen Tisch bekommen haben. Und dann lecker Crepe gegessen haben. Und mal wieder sehr viel Spaß gehabt haben. Ich hab zwar schon wieder vergessen, was so lustig war, aber es war auf jeden Fall schön und sehr witzig. Vor allem die geteilte Nicole


Am Samstag Vormittag haben wir ziemlich rumgedümpelt. Aber das muss im Urlaub ja auch mal sein. Irgendwann kamen dann Annette und Rike und nach einigen Querelen mit (oder eher ohne) den Heizungsmann sind wir dann los in Richtung Essen.

Allein schon das Ankommen dort und die Begrüßungsarie mit den anderen hat ewig gedauert. Aber ich glaube, dass ich so innerhalb des Abends wirklich jedem, den ich irgendwie kenne zumindest mal „Hallo“ gesagt habe.

Das Konzert an sich war dann auch sehr cool. Obwohl wir wirklich weit weg saßen und ich manchmal auf Schnitte/Kameras geachtet habe, habe ich von den Jungs doch verhältnismäßig viel auch „Live“ erlebt. Es gab doch viele neue, einmalige Ansagen, die sich auf Clemens bezogen haben, zwei witzige Techniker-Scherze und auch sonst war die Stimmung wirklich gelöst und gut.

Dän meinte in seiner ersten Ansage, dass es so, wie sie das Konzert geplant haben in Clemens’ Sinne gewesen wäre, dass er es so gewollt hätte.. was wirklich gut zu Clemens’ erster Ansage gepasst hat, dass er ja nun NICHT Ende des Jahres stürbe.
Bei der Zuschauerbefragung musste ich mich zum Schluss fast jedes Mal melden. Das ist zwar auch fast immer so, aber dieses Mal gingen die Fragen in eine andere Richtung:
„Wer war letztes Jahr schon hier in Essen?“
„Wer ist nur hier, weil es Clemens Abschiedskonzert ist?“
Die Wise Guys sind jetzt übrigens keine A Cappella Gruppe mehr. A Cappella klingt nämlich zu altmodisch. Sie nennen das, was sie machen jetzt lieber „vocal pop“, bzw weil sie ja nur deutsche Lieder singen doch eher „Vokal Pop“. Immer noch besser als „Oralmusik“.
Die Ansage zur „Romanze“ war auch sehr cool. Da hat Dän eine kleine Anekdote darüber erzählt, wie es denn zu der Zeit war, als die vier (noch ohne Ferenc) zusammen in Urlaub gefahren sind. Da hätte er bemerkt, dass das Wasser oben wärmer sei als unten und wollte von den beiden Physikern Sari und Clemens eine Erklärung dafür haben. Die zwei wären sich nicht einig gewesen und hätten angefangen zu diskutieren. Nachdem er kein Wort mehr verstanden hat, sei er rausgegangen. Als er nach Stunden wieder in den Raum zurück gekommen ist, haben die beiden dann wohl immer noch über das gleiche Thema diskutiert.
Und ein letztes Mal Clemens’ Sonnenscheinansage!
Und eine der besten Misereoransagen, die ich bis jetzt gehört habe. Auch von Clemens.
Ferenc’ Rhythmus „Ei“ hat Christoph vor den „ersten warmen Tagen“ netterweise persönlich auf die Bühne gebracht. In einem Korb voller richtiger Eier.. Ferenc hat Eddi dann noch eins davon zugeworfen. Gut, dass Eddi gefangen hat

Nils Auftritt war wie schon in Hannover sehr schön. Endlich konnte man den Text von „seinem“ Lied mal ein bisschen besser verstehen. Irgendeinen Vorteil müssen Sitzkonzerte ja auch mal haben. Also außer dem Rest, dass man sich zum Beispiel nicht vorher anstellen muss
Er hat übrigens noch keinen Anzug, den müssen „sie“ ihm laut Dän Anfang des Jahres noch kaufen. Manchmal erfährt man auf so Konzerten auch Dinge, die ziemlich unwichtig sind. Wenn ich so drüber nachdenke, erfährt man solche Dinge eigentlich ziemlich oft.

Am Ende des Konzertes hat Dän dem Publikum noch mal die Chance gegeben sich bei Clemens zu bedanken. Da war mal wieder niemand darauf vorbereitet, was passieren wird. Das Publikum hat Minutenlang gestanden und geklatscht.. Clemens hat ein paar Mal versucht dazwischen zu kommen, was aber quasi unmöglich war. Irgendwann hat er es dann mit einem „setzt euch doch bitte“ geschafft, dass es wieder ruhiger wurde. In dem Moment hat man seine Rührung dann doch mal bemerkt.
Er hat dann auch angemerkt, dass er auf so was nicht vorbereitet war und eine Abschiedsrede improvisiert. Die war wirklich schön, in dem Moment hatte ich dann doch mal einen Kloß im Hals.

Bei „Schunkeln“ sind dann alle Techniker mit auf die Bühne gekommen und haben mitgeschunkelt. Sehr witzig, skuril, einmalig und vor allem überraschend für die Jungs. Maik und Reinhard haben bei den Danksagungen auch mal wieder Musik eingespielt, Licht aufs Pult gegeben und mit Sekt angestoßen. Diese Techniker, wie Dän zu sagen pflegte

Als letzte Zugabe gabs dann „Wir hatten eine gute Zeit“. Da hat man am Anfang schon bemerkt, dass alle Jungs leichte Schwierigkeiten hatten, das zu singen. Vor allem aber Eddi. Damit das ganze nicht zu traurig wird, haben sie noch mal ein paar Ausschnitte von Clemens’ Bühnenleben auf den Leinwänden gezeigt. Das hat das Lied gerettet. Das Publikum war gelöster und auch die Jungs haben sich gefasst. Trotzdem schön, das wirklich als allerallerletztes Stück (außer jetzt Love is all around im AG) zu singen.

Alles in allem war es ein sehr würdevolles, angemessenes Clemens-Abschiedskonzert, was sich wirklich gelohnt hat.

Der Afterglow war dann wirklich voll und dadurch wirklich sehr lang. Immerhin hatte Clemens angekündigt, dass er erst geht, wenn alle glücklich sind.
Wir hatten ja genügend Leute, mit denen wir uns unterhalten konnten auch ohne, dass wir mit einem der Wise Guys sprechen.
Irgendwann gab’s aber dann doch die Chance mit dem einen oder anderen der Jungs noch ein paar Worte zu wechseln. So haben Sari und Eddi uns frohe Weihnachten und einen guten Rutsch gewünscht, Dän hat Rike und mich auch ganz lieb gegrüßt und mit Nils haben Annette und ich bestimmt 10 Minuten gesprochen. Dabei ist dann auch rausgekommen, dass er gerade im gleichen Zug wie ich sitzt..

Öh.. ja.. *rüberwink*
21.12.08 20:46





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